bleibt - und darüber bin ich so froh - eine manierliche shoppingmeile...ganz anders als der ku´damm und deshalb so wunderbar...gestern hat gucci seinen store wiedereröffnet...allerdings knappe hundert meter weiter im lafayette...ich hatte mich schon im herbst letzten jahres darüber gefreut, als ich aus meinem jubiläumsurlaub wieder in berlin eintraf und mich in meiner lieblingsstraße die gucci-coming-soon-schilder begrüßten, dass die upper eastside nun doch keine ramsch-und-schrott-meile wird...was ja zu vermuten war, nachdem hermès ins kadewe zog, gucci im quartier 206 schloss und immer wieder zu hören war, dass auch louis vuitton seinen mietvertrag mit madame jagdfeld nicht verlängern würde...nun bleibt alles wie gehabt, bis auf hermès...die friedrichstraße ist wichtig für mitte, wichtig für den ostteil der stadt...ich mag sie, weil man sich zwischen den hohen geschäftigen praktischen neubauten, zum teil noch aus ddr-vergangenheit, so herrlich verlieren kann...die straßenschluchten...die fallenden winde...die nähe zum borchardts...unweit der historischen plätze...das macht so ein merkwürdiges großstadtgefühl aus...und natürlich aus ganz eigennützigen gründen...einer meiner besten freunde hat seine wohnung direkt an der friedrichstraße...und nichts macht im sommer mehr spaß als in seiner loggia zu sitzen und das bunte treiben auf der straße zu beobachten...und von dort aus...von stadtmitte...in den tag zu starten...und jedes mal schwelge ich auch in erinnerungen...denn in der friedrichstraße hatte ich vor einiger zeit eine so schöne arbeitsstätte...die ich nie wieder vergessen werden...immer und immer in meinem herzen trage...denn dort begann alles...nun...genug gelobhudelt...es ging ja um gucci...schauen wir doch mal was diesen sommer dort erhältlich ist...
PAUL


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